12 kmLyngvig Fyr
Lohnender Stopp an der Westküste mit Dünenlandschaft, Fjordblick und naher Verbindung zum Fischereimilieu
Die Fischerhäuser stehen als leise Kulturspur am Ringkøbing Fjord. Es ist kein Ort mit großen Gesten, sondern ein Ort, an dem die kleinen Gebäude und die offene Fjordlandschaft von Arbeit, Wartezeit und Transport auf dem Wasser erzählen.
Die Häuser waren Geräteschuppen für Fjordfischer und werden lokal „Æ`fiskehuus“ genannt. Heute ist es vor allem das Zusammenspiel zwischen den Häusern, dem Fjord und dem flachen Horizont, das den Ort verständlich und sehenswert macht: Hier lag ein kleiner Knotenpunkt, bevor Straßen und Brücken den Transport erleichterten.
Der Ort diente als Anlegeplatz und Verschiffungsstelle für den Handel mit den Bewohnern auf Holmsland Klit. Die Wassertiefe war gut genug, sodass flachbodige Kähne ganz bis ans Ufer fahren konnten, während Pferdewagen ins Wasser hinausgefahren wurden, damit die Ladung direkt vom Wagen auf den Kahn umgeladen werden konnte.
Eine der konkreten Waren waren Ziegelsteine aus dem Rydbjerg Teglværk. Die Erzählung ist fast eher körperlich als romantisch: Wagen an der Wasserkante, Kähne dicht am Ufer und verlorene Steine, die laut Historisk Atlas noch immer auf dem Fjordgrund zu finden sind.
Etwa 100 Meter südlich der Fischerhäuser lag der alte Straßenkrug Klokmosehuse, auch bekannt als der Schmugglerkrug „Krass-ud“. Er wird als der letzte in der Reihe der Schmugglerkrüge zwischen Stauning und Ringkøbing beschrieben; ein Name mit mehr Biss als Zierde.