Im Givskud Zoo ändert sich der Familienausflug unterwegs die Form: Zuerst könnt ihr mit dem eigenen Auto durch die Safari-Bereiche fahren oder den Safaribus nehmen, und danach geht der Besuch zu Fuß zwischen den Anlagen weiter. Die Safariroute mit dem Auto führt unter anderem an südamerikanischen Tieren, nordamerikanischer Prärie, afrikanischen Savannen und dem Löwengehege vorbei.
Das Löwengehege ist nach wie vor das klassische Herzstück des Parks. Hier erlebt man die Tiere vom Auto aus, mit geschlossenen Fenstern und den Sicherheitsregeln des Parks als Teil der Ernsthaftigkeit hinter dem Ganzen.
Wenn das Auto geparkt ist, warten auf den Wegen andere Tiere. Zu Fuß können Besucher unter anderem Gorillas, Riesenotter, Brillenbären und Humboldt-Pinguine sehen. Die Pinguine lassen sich sowohl unter Wasser als auch von Plattformen mit Blick über die Anlage beobachten, die als Europas größte Pinguinanlage beschrieben wird.
Der Park ist auch ein Dinosaurierpark mit mehr als 50 Dinosauriern in Originalgröße, darunter ein etwa 40 Meter langer Argentinosaurus und ein Tyrannosaurus rex. Zwischen den Tieren gibt es Spielplätze, ein Café/Kiosk und die Möglichkeit, eigene Verpflegung mitzubringen, sodass der Tag nicht nur davon abhängt, wann die Kinder Lust haben, sich noch ein Tier anzuschauen. Givskud Zoo liegt an der Løveparkvej in Givskud nordwestlich von Vejle.
Der Dinosaurierpark im Givskud Zoo ist ein Waldgebiet im Freien mit mehr als 50 Dinosauriern in natürlicher Größe, von ausgewachsenen Giganten bis zu frisch geschlüpften Jungtieren.
Tyrannosaurus rex ist eine der Hauptfiguren: etwa 12-14 Meter lang, 5-7 Tonnen schwer und präsentiert als einer der größten Fleischfresser der Erde mit großem Kopf und gezackten Zähnen. Der Park ordnet ihn in die späte Kreidezeit ein, lange vor den Menschen – und damals war Dänemark von Wasser bedeckt.
Givskud Zoo eröffnete 1969 als Löwenpark, in dem Gäste mit dem eigenen Auto durch ein eingezäuntes Gebiet mit frei laufenden Löwen fahren konnten. Diese Idee ist noch immer Teil der Safaritour: Erst wenn die Autoscheiben geschlossen sind, wird man durch Doppeltore in die Löwengruppe geschleust.
Die Regeln sind kein Schmuckwerk. Türen, Fenster und Schiebedach müssen geschlossen bleiben, und niemand darf das Auto verlassen. Die Löwen mögen ruhig wirken, doch der eigene Parkführer betont, dass sie genauso gefährlich sind wie in der Natur.